Lerncoaching

Projekt LernCoaching und neue Lernkultur

In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt des Landkreis Fulda und der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld unterstützt der HESSENCAMPUS Fulda in einem Leitprojekt dieses Kompaktseminar für Lehrpersonen.

Beschreibung und didaktische Gestaltung
LernCoaches sind vertraut mit den Erkenntnissen über das Lernen als eigenaktiver, individueller Konstruktionsprozess weiss. Sie nutzen das Wissen der Forschung für die Begründung ihrer Arbeit.
LernCoaches sind Fachleute für den konstruktiven Umgang mit Vielfalt. Sie nutzen die Diversität als Ressource und arbeiten deshalb nicht nur im System, sondern auch am System.
LernCoaches initiieren und gestalten Prozesse, die selbstwirksames und nachhaltiges Lernen in sozialen Kontexten auf der Basis individueller Verbindlichkeiten erfolgswahrscheinlich machen.
LernCoaches stützen ihre Arbeit auf die wichtigsten lernrelevanten Faktoren: Lernumgebung, Arrangements, Interaktion, Auseinandersetzung, Orientierung, Evaluation.
LernCoaches entwickeln Haltungen, Fähigkeiten und Wissen, die sie in die Lage versetzen, zur erfolgreichen Selbstgestaltungsfähigkeit der Lernenden wirkungsvoll beizutragen.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

  • LernCoaches gestalten die Lernumgebungen so, dass selbstwirksames Lernen möglich ist. Sie sind gleichsam Gestalter von Ermöglichungs-Strukturen.
  • Sie organisieren Arrangements, in denen Vielfalt als Ressource genutzt wird. Sie unterstützen die Selbstgestaltungskompetenz der Lernenden zielführend.
  • Sie interagieren mit den Lernenden – einzeln oder in Gruppen – lösungs- und entwicklungsorientiert. Sie sagen nicht, sie fragen. Und bieten Optionen an.
  • Sie initiieren/fördern und begleiten die Prozesse des Sich-Auseinandersetzens. Sie fordern damit eine eigentliche Lust am Verstehen heraus.
  • Sie nutzen die vielfältigen Formen der Evaluation als Ausgangslage für eine individuelle Förderung. Diese Logik des Gelingens erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit.
  • Sie schaffen Transparenz, damit Lernende sich an klaren Referenzwerten orientieren können.

Dadurch schaffen sie die Grundlage einer konstruktiven Feedback-Kultur.